Die scharfe und vielfälltige Welt des Chilis

Ausgewählte exotische Chilisorten 

Ausgewählte Chilisorten bei Gourmet Essenz

Sobald man sich an ihr Feuer gewöhnt hat, wird man jedoch überrascht sein, wie viele verschiedene zusätzliche Geschmacksrichtungen sie zeigen können. Chilis weisen eine große Vielfalt an Geschmacksnoten, fruchtig, erdig, rauchig, frisch, süß und blumig sind nur einige davon.
 


Die  Geschichte der Chilis

beginnt vor vielen Jahrtausenden in Südamerika, die  ältesten Funde beziehen sich auf das Andengebiet und die Präinkakulturen. Nach Europa brachte Chilis Christoph Kolumbus von seinen Entdeckungsreisen aus Amerika mit und nannte sie “roter Pfeffer”. Die europäische Paprikapflanze, wurde aus den südamerikanischen Chilis kultiviert. Heute ist Paprika aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. 
 

Der richtige Umgang mit Chilis

Jeder, der zum ersten Mal mit Chilis arbeitet, macht sehr wahrscheinliche diese schmerzvolle Erfahrung: Schneidet man die Schoten oder berührt man die Chilis, brennen bald auch die Finger und im schlimmsten Fall auch andere Körperteile, die man mit den Händen anschließend berührt hat. Nicht umsonst wird das Capsaicin, das ist die chemische Verbindung die für die Schärfe verantwortlich ist, auch in Wärmepflastern gegen Muskelschwerzen verwendet. Daher gilt: bei der Arbeit mit Chilis sollte man – zumindest bei den schärferen Sorten – unbedingt Handschuhe tragen. Unsere Chilisorten sind als Pulver oder als Flockenb erhältlich, so daß keine Schoten berührt werden müssen. 
 

Was hilft, wenn es zu sehr brennt?

Capsaicin ist nicht Wasser löslich, Wasser verteilt höchsten noch die Schärfe. Capsaicin ist jedoch fettlöslich, also hilft zum Beispiel tatsächlich das Glas Milch oder der fetthaltige Joghurt.
 

Die Skovilleskala

reicht von Null bis 15.000.000 und 16.000.000 Scoville – der Schärfegrad von purem Capsaicin. Die Schärfe von Chillies wird in Scoville-Einheiten gemessen. Die schärsten Chilis enthalten etwa 855.000 Scoville-Einheiten. Als die schärfste Chili der Welt gilt seit 2013 die Carolina Reaper mit einem Schärfegrad von maximal gemessenen 2.2 Mio Skoville, die mit diesem Wert auch im Guiness Buch steht. Andere extrem scharfe Sorten sind die Trinidad Scorpion Morugamit 2 Mio Scoville, die Naga Viper mit 1.382.118 Scoville sowie die Naga-Jolokia mit 855.000 Scoville.  Handelsübliche Formen wie der jalapeño oder der italienische peperoncino liegen generell unter 5.000 Scoville-Einheiten. Die extrem scharfen Thai-Chilies erreichen knapp 100.000,Tabasco 190.000 Scoville-Einheiten. Mit über 100.000 Scoville-Einheiten zählen unsere bio Birdeye Chiliflocken zu den schärfsten Chilis der Welt. 

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